Elemente der akustischen Markenführung

Audio-Logo

Das Audio- oder Sound-Logo ist das akustische Pendant zum visuellen Logo. Es wird in audiovisuellen Medien oft gemeinsam mit einem animierten Logo eingesetzt und steht gewöhnlich am Anfang oder am Ende der Kommunikationsmaßnahme.
Beispiel: Telekom

Jingle

Ein Jingle ist in den meisten Fällen die Vertonung des Werbeslogans. Wenn die Verbindung von Musik und Slogan im Bewusstsein der Konsumenten fest verankert ist, kann es auch rein instrumental eingesetzt werden und so zum Audio-Logo werden.
Beispiel: Haribo

Song-Icons

Die kleinsten bzw. kürzesten Audio-Branding-Elemente sind Sound-Icons oder Audicons. Sie können als Ikon direkt auf Merkmale oder Eigenschaften des Produktes hinweisen.
Beispiel: plop! (Flensburger)

Ambient Sounds

Ambient Sounds oder Sound-Grounds sind unaufdringliche Klänge und Klangteppiche, die zu einer angenehmen Atmosphäre führen sollen. Sie werden häufig als Telefonwarteschleife oder in Eingangshallen, am Point of Sale und auf Messen sowie als Hintergrundmusik auf Homepages eingesetzt.

Markenstimme

Der Klang einer Stimme erzeugt Assoziationen und weckt Emotionen, egal ob gesungen oder gesprochen. In der Markenkommunikation geben Stimmen ohne visuelle Entsprechung – so genannte Off-Stimmen – ihre Persönlichkeitswirkung an die Marke ab.
Beispiel: Praktiker

Brandsong

Lieder, die zur Untermalung von TV- und Radiospots eingesetzt werden, nennt man Werbesongs. Diese können durch besondere Wirkung und konsistenten Einsatz über mehrere Kampagnen zu einem Brand-Song (oder Brand-Theme) werden.
Die Wirkung ist weit besser, wenn ein Song exklusiv für eine Marke geschrieben wurde. Mit einem Klassiker verbindet der Hörer eigene Erlebnisse. Ein Hit schafft keine exklusive Erlebniswelt.
Beispiel: Becks

Elemente der akustischen Markenführung